Thüringer Landstrom

Aus Bürgerenergie Jena
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Der Vorstand des BürgerEnergie Thüringen e.V. hat beschlossen gemeinsam mit regionalen Energieversorgungsunternehmen ein regionales Stomprodukt zur Vor-Ort-Vermarktung von Strom aus Thüringer Erneuerbaren Energieanlagen (d.h. unabhängig von politischen Entscheidungen um die EEG-Einspeisetarife und andere Förderinstrumente) zu etablieren. Die Marke "Thüringer Landstrom®" ist dafür beim Deutschen Patent- und Markenamt am 11.2.2014 eingetragen worden.

Motivation:

  • Die Attraktivität der Vermarktung innerhalb des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) nimmt ab.
  • Stromkunden wollen wissen woher der von ihnen bezogene Strom kommt. Ökostrom kommt meistens nicht aus Deutschland (häufig Wasserkraft aus Österreich und Norwegen). Es fehlt damit der regionale Bezug und die Wertschöpfung in der Region. Ein Ausweg sind Regionale Stromtarife mit EE-Anteil.

M. Voigt (Grünstromwerk GmbH/Hamburg): Regionaltarife und Vor-Ort-Vermarktung


Beratung zum Thüringer Landstrom am 27.3.2014 in Erfurt

  • 2. Beratung zum Regionalen Stromprodukt "Thüringer Landstrom" am Donnerstag, dem 27.3.2014, 18 - 20 Uhr, KDGT, Erfurt, Alfred-Hess-Straße 37

Anmeldung erbeten an unsere Geschäftsstelle:

Alfred-Hess-Str. 37, 99094 Erfurt
Tel.: 0361 / 60 206 - 70
Fax: 0361 / 60 206 - 75
E-mail: info@kdgt.de

Beratung zum Thüringer Landstrom am 6.3.2014 in Erfurt

- 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer


Übersicht über den Ablauf, Berichte und die Diskussionsthemen/offenen Fragen:

18.00-20.25 Uhr

Engagierte Diskussion, die am 27.3.2014 fortgesetzt werden soll.

Grob stehen zwei Varianten für den "Thüringer Landstrom" zur Diskussion:

A) enge Definition: "100% EE (+ KWK)-Strom aus Thüringen" B) weite Definition: "25% EE (+ KWK)-Strom aus Thüringen + z.B. Ökostrom überregional"

A eignet sich besonders für Integration in (Öko-)Stromprodukte von Thüringer EVU (Stadtwerke, TEAG,...) B eignet sich besonders für Angebot als eigenes Stromprodukt (z.B. durch eine zu gründende BürgerEnergie Thüringen eG)

Entscheidungskriterien: 1) Welche Variante nützt am meisten der Energiewende? 2) Welche Kundenzielgruppe wollen wir? 3) Welche Variante ist für die Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften am sinnvollsten?

An der Umfrage haben sich bisher 4 Thüringer Energiegenossenschaften beteiligt.


Erste Schritte

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  • Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 30. August 2013 in Erfurt (ThEGA) zum Thema "Neue Wege der Stromvermarktung für Bürgerenergieinitiativen"
Vorträge am 30.8.2013
  • Gespräche mit dem Vorstand der Thüringer Energie AG im Dezember 2013 und mit Geschäftsführern der Stadtwerke Jena und Erfurt im Januar 2014 mit dem Ziel der Kooperation bei der Etablierung des regionalen Stromproduktes "Thüringer Landstrom" mit Thüringer EE-Anteil.
  • Markenanmeldung 20.12.2013, Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt ist am 11.2.2013 unter Nr. 30 2013 065 211 erfolgt.
  • Pilotprojekt Energiegenossenschaft Ritterdorf eG mit Grünstromwerk GmbH
Regionaltarif der Energiegenossenschaft Ritterdorf eG
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  • Besuch im Landkreis Steinfurt am 7.2.2014; Kennenlernen des Projektes Unser Landstrom (Regionales Stromprodukt). Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern.
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Regionalen Stromprodukt "Thüringer Landstrom" am Donnerstag, dem 6.3.2014, 18 - 20 Uhr, KDGT, Erfurt, Alfred-Hess-Straße 37

Anmeldung erbeten an unsere Geschäftsstelle:

Alfred-Hess-Str. 37, 99094 Erfurt
Tel.: 0361 / 60 206 - 70
Fax: 0361 / 60 206 - 75
E-mail: info@kdgt.de

Bis zu dieser und bei dieser Veranstaltung sollen gemeinsam mit Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften wichtige Fragen geklärt werden:

  • Kriterien für die Aufnahme welcher Energieformen unter dem Label "Thüringer Landstrom" (auch Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung, auch wenn diese Erdgas-basiert ist?)
  • Wieviel EE-Strom soll und kann künftig außerhalb der EEG-Vergütung in Thüringen produziert und angeboten werden?
  • Strompreisgestaltung (bestimmt durch Anteil EE aus Thüringen relativ zu EE aus sonstigem Deutschland oder Europäischer Wassserkraft)
  • Art der Zusammenarbeit mit EVU
  • EVU übernehmen Vertrieb als Dienstleistung (Risiko liegt bei Genossenschaften)?
  • Integrationsmodell ("Thüringer Landstrom" wird in lokale Stromprodukte der EVU integriert?
  • Direktvermarktung durch EVU (ohne Endkundenkontakt für die Genossenschaften)?
  • welche Genossenschaften sind selber an Vermarktung interessiert?
  • Lizenzgebühr für Nutzung des Labels "Thüringer Landstrom"?
  • und weitere Fragen

Hierzu werden die Thüringer Energiegenossenschaften um Teilnahme an einer online-Umfrage gebeten.

Siehe auch: Termine#Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Regionalen Stromprodukt in Thüringen 6.3.2014